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Kundeninterview - ENIT asks Rheinspan

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Interview mit dem Energiemanager von Rheinspan

 

Was macht Rheinspan?

Rheinspan ist 2020 aus einem Joint Venture der deutschen Nolte Gruppe und der italienischen Saviola Gruppe entstanden. Die Saviola Gruppe ist als der weltweit erste Hersteller von 100 % recycelten Spanplatten bekannt. Wir haben vor 25 Jahren als eines der ersten Unternehmen in Rheinland-Pfalz das EU-Öko-Audit eingeführt und sind seither EMAS zertifiziert. Wir arbeiten ausschließlich mit Hölzern aus nachhaltiger Holz- und Forstwirtschaft und setzen uns selbst jedes Jahr Umweltziele, da ist die Steigerung der Energieeffizienz ein wesentlicher Bestandteil.

 

Wer sind Sie und was machen Sie bei Rheinspan?

Mein Name ist Andreas Dahlem, ich bin nun seit fünf Jahren bei der Firma Rheinspan tätig und arbeite dort im Umwelt- und Qualitätsmanagement und bin auch für das Thema Energie und Energiemanagement zuständig

 

Warum haben Sie sich für ein Energiemanagementsystem entschieden?

Ein Energiemanagementsystem ist natürlich die Voraussetzung, um den Ist-Zustand zu erfassen. Wenn wir nun zukünftig Energieeinsparungsmaßnahmen umsetzen, können wir diese dann auch validieren. Es lässt sich dann leicht sehen, wie viel wir uns verbessert haben, was das monetär gebracht hat und generell wo die Reise weiter hingehen muss.

 

Was hat Sie an dem ENIT System überzeugt?

Der wichtigste Lastgang ist der Lastgang des Übergabezählers. Mit dem ENIT-System bin ich in der Lage über den optischen Tastkopf diesen geeichten Zähler der Stadtwerke auszulesen, ohne dass ich die Messung beeinflusse. ENIT ist ein offenes System, also nicht an gewisse Messtechnikhersteller gebunden. Wir konnten alle vorhandenen Messgeräte einbinden, sei es über Modbus TCP oder als Impulszähler - wir haben sie alle integrieren können. Wir konnten dann direkt die Messwerte nutzen, um zum Beispiel die einzelnen Bereiche den Kostenstellen zuzuordnen und damit dann auch direkt monatliche Bilanzen erstellen. Wir sind gewohnt, dass solche Projekte eher länger dauern. Dass ENIT uns mit ihrem Plug-and-Play System die Messwerte direkt zur Verfügung stellen konnte, das hat uns schon sehr gut gefallen.

 

Wie war die Phase der Systemintegration?

Der große Vorteil von ENIT ist, dass wir einen eigenen, der Firma zugewiesenen Betreuer haben. Diesen Betreuer hatte ich zu uns gebeten und dann haben wir uns eine Anlage gemeinsam angeschaut. Er kam direkt mit Lösungsvorschlägen, das war ziemlich erfolgreich. Wir waren mit der Planung nach einem halben Tag fertig und konnten direkt weiter in die Umsetzungsphase gehen. Ein Vorteil von dem ENIT-System ist, dass es eine webbasierte Oberfläche hat. Das heißt, ich kann von meinem Schreibtisch aus die Prozesse in der Produktion im Blick behalten und habe damit ein Instrument zur Hand, um auch gezielt in einzelne Anlagen hineinschauen zu können.

 

Was sind Ihre weiteren Ziele?

Perspektivisch wollen wir die Energiepreiskurve, die sich über den Tag ergibt, nutzen. Dazu gleichen wir die Preiskurve praktisch mit unserem Energiebedarf ab, um so für die Hauptverbraucher, die flexibel einsetzbar sind, den optimalen Betriebszeitpunkt zu finden.

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