Neben dem großen Wissensbereich zum Thema Energiemanagement, zeigen wir Ihnen hier eine Übersicht unserer Wissensinhalte rund um Lastmanagement. Als wesentlicher Bestandteil Ihres Energiemanagements, hilft Lastmanagement dabei, den Energieverbrauch weiter zu optimieren, Kosten zu senken und erneuerbare Energien richtig zu nutzen. Lernen Sie hier, wie Sie Spitzenlasten reduzieren, von reduzierten Netzentgelten profitieren oder optimales Ladelastmanagement betreiben. Bei Fragen oder Interesse an unseren Leistungen, freuen wir uns über eine !Nachricht von Ihnen!
Für Grundlagen-Wissen zum Beispiel zu Energiekennzahlen, Oberschwingungen oder Einsparpotenzialen, schauen Sie sich gerne in unserem Wissensbereich zum Energiemanagement um!
Noch unsicher wie hoch Ihr Lastmanagement Potenzial ist? Wir führen gerne eine Potenzial-Analyse bei Ihnen durch. Was Sie dabei erwarten können, finden Sie in folgender Muster-Analyse:
Im Kern beschreibt Lastmanagement, wie verfügbare Leistung innerhalb eines Systems verteilt und gesteuert wird. Je nach technischer Auslegung erfolgt diese Leistungsverteilung nach unterschiedlichen Prinzipien. Zwei grundlegende Formen bilden dabei die Basis vieler Anwendungen: das statische und das dynamische Lastmanagement. Weitere Ansätze, etwa fahrplan- oder prognosebasierte Verfahren, bauen in der Regel auf diesen beiden Grundprinzipien auf.
Der zentrale Unterschied liegt in der Art der Leistungsverteilung: Statisches Lastmanagement arbeitet mit einer fest vorgegebenen Leistungsobergrenze. Dynamisches Lastmanagement passt die verfügbare Leistung in Echtzeit an den tatsächlichen Verbrauch an. Daraus ergeben sich Unterschiede bei Technik, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit:
Lastmanagement bezeichnet die gezielte Steuerung und Optimierung des elektrischen Energieverbrauchs in einem Unternehmen. Ziel ist es, Lastspitzen zu vermeiden, den Energiebezug zu verstetigen und dadurch Netzentgelte sowie Stromkosten zu reduzieren. Dabei werden Verbraucher, Erzeuger und Speicher manuell, regelbasiert oder automatisiert über ein Lastmanagementsystem aufeinander abgestimmt. Gerade für produzierende Unternehmen ist Lastmanagement ein zentrales Instrument, um Energiekosten zu senken und die Netzstabilität zu gewährleisten.
Die Enit Energieanagement Plattform bietet Ihnen alle Funktionen, um Lastspitzen zuverlässig zu erkennen, zu vermeiden und Ihren Energieeinsatz nachhaltig zu optimieren – speziell zugeschnitten auf die Anforderungen der mittelständischen, produzierenden Industrie.
Grundsätzlich werden vier Arten unterschieden: statisches, dynamisches, fahrplanbasiertes und ganzheitliches Lastmanagement. Sie unterscheiden sich vor allem in Flexibilität, Komplexität und Einsatzgebiet:
Statisches Lastmanagement:
Eine fest definierte Leistung wird auf mehrere Verbraucher verteilt. Das Verfahren ist einfach, wirtschaftlich und für konstante Bedarfe geeignet.
Dynamisches Lastmanagement: Die verfügbare Leistung wird laufend an den tatsächlichen Verbrauch angepasst. So lassen sich Kapazitäten effizient nutzen und Lastspitzen vermeiden.
Fahrplanbasiertes Lastmanagement: Die Leistungsverteilung erfolgt nach festgelegten Zeit- und Leistungsplänen. Es eignet sich für planbare Prozesse mit vorhersehbaren Lastverläufen.
Ganzheitliches Lastmanagement: Dieser Ansatz kombiniert verschiedene Steuerungsprinzipien und bindet zusätzlich Erzeuger, Speicher und weitere Energiesysteme ein.
Ein Lastmanagementsystem bietet produzierenden Unternehmen folgende Vorteile:
Lastspitzen entstehen, wenn mehrere leistungsstarke Verbraucher gleichzeitig in Betrieb sind, etwa beim zeitgleichen Anlauf von Maschinen, Kompressoren, Öfen oder Kälteanlagen zu Schichtbeginn. Auch unkoordinierte Einschaltvorgänge oder saisonale Schwankungen (z. B. Klimatisierung im Sommer) führen zu kurzfristig hohen Leistungsbezügen.
Bei einem Jahresstrombezug über 100.000 kWh wird neben der Energiemenge (kWh) auch die am Zähler erfasste Leistung (kW) abgerechnet. Da der Netzbetreiber die höchste viertelstündige Leistungsspitze des Jahres für die Berechnung der Netzentgelte heranzieht, können bereits wenige Minuten hoher Lastbezug die Energiekosten erheblich erhöhen.
Grundsätzlich lassen sich drei Ansätze unterscheiden: Peak Shaving, Load Shifting sowie Eigenerzeugung & Speichereinsatz:
Häufig werden diese Ansätze in einem automatisierten Lastmanagementsystem kombiniert, das Verbraucher prioritätsbasiert und prognosegestützt steuert.